Auf mehr als 200 Textseiten entfaltet sich eine wunderbare Liebesgeschichte, aber auch eine Geschichte um den Konflikt zwischen Jewgenij Onegin und der Petersburger Aristokratie. Leichtigkeit und Ironie in der Textgestaltung geben dem Werk den besonderen Glanz. Der literarische Stil ist in die Weltliteratur als „Onegins Strophe“ eingegangen. Wortgewandt schuf der Künstler einen neuen erzählerischen Stil, der die Umgangs- und Literatursprache zu einer Einheit zusammenwachsen ließ. Sie ist seitdem untrennbar mit der russischen Literatur verbunden und beeinflusste zahlreiche russische Dichterinnen und Dichter.
Zur Feier des Geburtstages werden verschiedene Facetten aus dem Poem „Jewgenij Onegin“ durch Rezitation, Musik und Gesang vorgestellt. Vorgetragen wurde in einer abwechslungsreichen Choreografie durch Irene Baumann, Kursleiterin der VHS (Fach Russisch), Rolf Becker (Schauspieler und Rezitator) und (in alphabetischer Reihenfolge): Svitlana Bjelobrk (Serbisch), Hugo Carrasco (Spanisch), Ivan Emelianov (Cello), Jens Derner (Geschichte und Biographie), Margarita Gerke (Rezitation), Hanna Kantarovich (Gesang), Alexander Kilidi (Rezitation), Slava Kravets (Klavier und Chorleitung), Wolfgang Krieger (Geschichte und Biographie), Thorsten Kühn (Rezitation), Marianne Mascha (Französisch), Laureen Neumann (Rezitation), Anna Novoshilova (Rezitation, Estnisch), Konrad Ostertag (Rezitation), Vladimiros Papadopoulos (Gitarre und Gesang), Marcelo Sandoval Olmos (Klavier), Larissa Scherschel (Gesang), Tim Schikoré (Gitarre), Vokalgruppe des Chores „Rodina“, Hongxing Zuh (Chinesisch) sowie zwei SchülerInnen einer Waldorfschule in Bremen.
(Text und mehr Infos: Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e. V.)