UN-Kinderrechtskonvention: Artikel 3 (1) "Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleich viel ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungsorganen getroffen werden, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist."
Artikel 5: Respektierung des Elternrechts: Die Vertragsstaaten achten die Aufgaben, Rechte und Pflichten der Eltern oder gegebenenfalls, soweit nach Ortsbrauch vorgesehen, der Mitglieder der weiteren Familie oder der Gemeinschaft, des Vormunds oder anderer für das Kind gesetzlich verantwortlicher Personen, das Kind bei der Ausübung der in diesem Übereinkommen anerkannten Rechte in einer seiner Entwicklung entsprechenden Weise angemessen zu leiten und zu führen.
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Kinder und Jugendliche müssen geschützt werden, darin sind sich wohl alle Experten einig. Die Frage ist aber: wovor eigentlich?
(5.11.2022, Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.)
Am Mittwoch, den 2. November 2022, hat Bundesgesundheitsminister Lauterbach zugegeben, dass die Schließung von Kitas „nicht notwendig“ gewesen sei, da Kitakinder (unter 5-jährige) nie Treiber der Pandemie waren. Das sind die Ergebnisse der Corona-Kita-Studie. Die Inzidenz war in dieser Altersgruppe seit Beginn der Pandemie konstant niedrig. Und Bildungsministerin Karin Prien ergänzt:
„Kinder haben in der Pandemie bereits erheblich gelitten – oft weniger am Virus selbst als an den Folgen der Eindämmungsmaßnahmen. Besonders erschreckt mich, dass ausgerechnet sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche besonders stark betroffen sind und so viele Kinder und Jugendliche psychische Belastungen zeigen.“
Die Ergebnisse der Studie sind nicht überraschend. Es ist demgegenüber geradezu erstaunlich, wie Herr Lauterbach immer wieder versucht, sich aus der Affäre zu ziehen. „Ich halte nichts von Schuldzuweisungen. Man muss immer der Wissenschaft folgen und das, was neu ist, nutzen, um nach vorn zu gehen.“
Das Wechselspiel aus Lauterbach und Wissenschaft ist so eine Nummer für sich.
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31.08.2022 Letzter Aufruf zur Weiterbildung Fachkraft für Kinderrechte
Bald ist es so weit! Am 4. Oktober startet die SOAL Weiterbildung Fachkraft für Kinderrechte. Sie nimmt die Rechte der Kinder in den Blick und qualifiziert die Teilnehmenden als anerkannte insoweit erfahrene Fachkräfte für Kinderschutz (IseF). Ehemalige Teilnehmende haben uns berichtet, wie sehr diese Weiterbildung die Kultur in den Einrichtungen – und vor allem auch die Kommunikation mit den Kindern verändert hat. In Zeiten des Fachkräftemangels ist sie nicht zuletzt auch eine inspirierende Möglichkeit, die Mitarbeitenden an die Einrichtung zu binden. Die Weiterbildung richtet sich an Pädagog*innen aus allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe – aus Kita/Hilfen zur Erziehung/Offene Arbeit und Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen. Für kurze Zeit besteht bis 6.9.2022 noch die Möglichkeit zur Anmeldung.
Fachkraft für Kinderrechte
Vor mehr als 25 Jahren hat die UNO die UN-Konventionen über die Rechte des Kindes verabschiedet, zu deren Einhaltung sich auch Deutschland verpflichtet hat.
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2022 jährt sich die Verfassung des Nürnberger Kodex‘ zum 75sten Mal. Anlässlich des historischen Jahrestages wird der weltweiten Opfer von Zwangsmedizin gedacht. Gefeiert wird der Triumph der Menschlichkeit über die Abgründe staatlichen Terrors - für die unbedingte Einhaltung der klaren, keiner Interpretation bedürfenden Forderungen des Nürnberger Kodex. Jeder Mediziner weltweit hat sich bedingungslos an den Nürnberger Kodex zu halten. Dieses medizinisch-ethische Manifest gilt unverändert bis heute.Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ist unantastbar. (Mit Klick auf das Foto unten öffnet sich das Video)
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Am 3. Juni 2022 schossen Scharfschützen der israelischen Streitkräfte dem 16-jährigen Odeh Mohammad Odeh Sadaqa mit scharfer Munition in den Rücken. Die Kugel durchschlug sein Herz und trat durch seine Brust aus. Odeh war mit zwei seiner Freunde in der Nähe seines Hauses unterwegs.
Odeh ist das sechste palästinensische Kind, das im letzten Monat getötet wurde, und das 14. in diesem Jahr bisher. Das ist ein Verbrechen gegen die Menschen- und Kinderrechte. Zudem wird dabei das Völkerrecht verletzt, denn es lag keine unmittelbare Gefahr für das Leben oder drohendeschwere Verletzungen für israelische Soldaten vor.
Der ganze Artikel unter diesem LINK.
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29. Mai 2022 Die Hälfte meiner Kindheit habe ich im Krieg verbracht. Und seit drei Jahren versuche ich nun, zu den Erwachsenen durchzudringen. Politiker, religiöse und kulturelle Persönlichkeiten... Ich versuche, ihnen zu sagen, was in unserem Land vor sich geht, aber die Erwachsenen hören wie immer zu, haben es aber nicht eilig, etwas zu tun. Der Krieg geht weiter, Erwachsene werden getötet, Kinder.... Und ich bin hier leider machtlos. Wir, die Kinder aus dem Donbass, haben erlebt, was die Kinder in der Ukraine jetzt erleben. Wir kennen diese Angst. Es fällt mir schwer, ukrainischen Kindern Ratschläge zu erteilen, aber als Kind, das acht Jahre lang im Krieg gelebt und die Schrecken der Ereignisse gesehen hat, möchte ich ihnen wünschen, dass sie stark sind, nicht verbittert werden und nicht lernen zu hassen. Das ist das Wichtigste. Wir wissen das. Außerdem wird der Krieg auf jeden Fall enden.