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Liebe Freunde und Freundinnen, liebe Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen, liebe Studierende der Sozialen Arbeit,
unsere Vision ist - wie unser Logo schon ausdrückt - eine sozial gerechte Stadt Bremen. Der Bremer Senat behauptet, wir könnten uns das "nicht mehr leisten", die soziale Spaltung in der Stadt wird verschlimmert. Finanzsenator Björn Feckers Ankündigung "sehr harter Entscheidungen" am 19.08.2024 im Weserkurier war der Startschuss für eine weitere Welle finanzieller Aushungerung (und Schließung?!) präventiv wirkender und Lebensverhältnisse stabilisierender Einrichtungen. Besonders betroffen: die Kinder- und Jugendförderung (Freizeitheime, Clubs, Spielplätze, Jugendfarmen, Jugendverbände, Beratungsgebote), Suchtberatung und Drogenprävention, Familienarbeit (z.B. Spielkreise in den Häusern der Familie), Altenbegegnungsstätten und unzählige weitere offene, niedrigschwellige Angebote, für die keine "Fallakte" nötig ist.
Wir wollen deshalb das Bremer Bündnis Soziale Arbeit (BBSA) im Sinne der Gründung 2011 wiederbeleben als Aktions- und Vernetzungsplattform gegen diese brutale Sozialkürzungswelle, die besonders die Bürger mit kleinem Geldbeutel trifft. Wir knüpfen dabei an unsere letzte große Veranstaltung im DGB-Haus "Soziale Arbeit in Bremen: auf dem falschen Gleis?!" an - Infos hier: https://bremerbuendnissozialearbeit.jimdofree.com/aktionen-fachtage/soziale-arbeit-in-bremen-auf-dem-falschen-gleis-fachabend-19-11-2019/
Wir wollen uns mit allen Interessierten treffen am Dienstag, 24. Februar 2026 um 17:00 Uhr im DGB-Haus, in den Räumen der GEW, Am Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen
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Die Bundesregierung informierte mit Datum 28.04.2025 über Verkehrsinvestitionen, darunter auch den Ausbau der Schienennetze, wie wir wissen auch für "dual-use"-Nutzung. Darum geht es in diesem Beitrag. Unsere Eisenbahnen wurden rückblickend wie selbstverständlich ausgebaut und missbraucht für Kriegszwecke. Wir erinnern uns: ohne die deutsche Reichsbahn hätte Hitler den Überfall und Vernichtungsfeldzug der deutschen Wehrmacht ab dem 22. Juni 1941 gegen die damalige Sowjetunion mit 27 Mio. Toten allein auf sowjetischer Seite niemals umsetzen können. "Die Mittel der Connecting Europe Facility (CEF) zur Stärkung militärischer Mobilität sollen auf 17 Milliarden Euro verzehnfacht werden....Im Zentrum der europäischen Pläne steht die Bahn." (Quelle)

Obige selbst erstellte Grafik (Grundlage OpenStreetMap/Open RailwayMap) enthält eigene - teilweise auch vermutete - Schlußfolgerungen, was die Nutzung norddeutscher Verkehrsnetze als NATO-Logistikdrehscheibe betrifft. Die Bundesregierung verweigert nicht selten den Zugang zu den Infos aus Geheimhaltungsgründen. Selbst eingefügt sind in der Grafik einige gelb markierte Ausbau- und Knotenpunkte. Viele Details dazu sind (wie zu Beginn auch schon verlinkt) nachlesbar in "Unterrichtung durch die Bundesregierung - Verkehrsinvestitionsbericht für das Berichtsjahr 2023 vom 28.04.2025". Im Rahmen der NATO-JSEC-Planung (Joint Support and Enabling Command in Ulm) entwickelt die Bundeswehr den geheimen Operationsplan Deutschland (OPLAN), koordiniert vom neuen Operativen Führungskommando. Darin enthalten sind auch militärische Liegenschaften für Tanken, Reparatur und Übernachtung. Der Missbrauch der zivilen Wirtschaft für diese "Convoy Support Center" scheint selbstverständlich zu sein?! Für einige dieser geheim gehaltenen Zentren sicherte sich der Rüstungskonzern Rheinmetall die Zuständigkeit für den Betrieb.
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Drei Bollerwagen, viele Kisten, gefüllt mit 2245 Listen mit ca. 20.000 Unterschriften für das Volksbegehren wurden am Freitag, den 6. Februar 2026 dem Landeswahlleiter im neuen Bürgerservicecenter Mitte übergeben.
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WK vom 6.2.2026 morgens: "Teilbebauung der Rennbahn: So kommt der Vorstoß der Bausenatorin an. Wohnungsbau auf dem Rennbahngelände im Bremer Osten – nachdem Bausenatorin Özlem Ünsal (SPD) die Debatte neu belebt hat, fallen die ersten Reaktionen aus dem politischen Raum eher verhalten aus...."
WK vom 6.2.2026 abends : "Doch die Entscheidungen fallen in den Kommunen – und da prallen unterschiedliche Interessen aufeinander: zwischen denen, die ihre Umgebung nicht verdichtet sehen wollen, und denen, für die Wohnraum fehlt. Das ist auch in Bremen der Fall, wie die Debatte über die Bebauung des Rennbahngeländes zeigt."
Für wen schreiben diese WK-Redakteure? Ihre Berichterstattung ist unterirdisch. Die wahren Ursachen für fehlende bezahlbare Wohnungen werden in keinster Weise adressiert. Zudem haben wir es mit einem krassen Betrug am Wählerwillen zu tun.
👉 Wirklich bezahlbare Wohnungen, an denen mangelt es besonders, können nur entstehen in kommunaler (und genossenschaftlicher) Regie mit öffentlichen Krediten. Wir brauchen (nicht nur dem Namen nach) kommunale Wohnungsbaugesellschaften ohne Renditedruck. Echter Handlungsbedarf für die Bremer Landesregierung.
👉 Öffentlich geförderte und gebaute Sozialwohnungen dürften keine auslaufenden Bindefristen haben (25 Jahre ?!), sondern müssten dauerhaft Sozialwohnungen bleiben.
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Die gemeinsame Propagandakampagne aus dem Bauressort & Wirtschaftsressort & Weserkurier 4.2.2026 zur Annulierung des erfolgreichen Volksentscheids zum ehemaligen Rennbahngelände ist durchtrieben. Siehe auch Kristina Vogts WK-Talk-Beitrag WK 22.01.2026 und ihr Vorstoß im WK 2.10.2025. Ganz schlimm dabei und eine Riesensünde für eine gedeihliche Stadtentwicklung. Wie schon auf dem St. Jürgen-Krankenhausgelände am Hulsberg, soll hier erneut kommunaler Grund und Boden verkauft werden. Zitat von Wirtschaftsstaatsrat Dirk Kühling: "Für ganz wichtige Nutzungsbausteine fehlen aber die Mittel für die Umsetzung." ... "Der Vorschlag ist, ein Drittel der Fläche für Wohnbau zu nutzen und die Mittel aus dem Verkauf für die verbleibenden Nutzungen zuzuführen." (WK 2.10.2025) Wer bezahlbare Wohnungen in Bremen schaffen will, was dringend nötig wäre, müsste ganz andere Maßnahmen ergreifen. Wer die Kommunalfinanzen verbessern will, sollte die Schuldenbremse statt für Rüstung lieber für Sozialwohnungen, Bildung, Kultur und Infrastruktur aufheben. Die bewusst "von oben" herbeigeführte Knappheit kommunaler Finanzen ist die Peitsche, die alle wohlkklingenden - in den Wahlkämpfen für den Stimmenfang verkündeten - sozialen und ökologischen Parteiabsichten in der Regierungskoalition SPD, "Linke" und Grüne zerplatzen lässt.
Özlem Ünsal, Kristina Vogt und Weserkurier ("knappes Wahlergebnis"?) versuchen Folgendes vergessen zu machen. Wir berichteten auf dieser WEB-Seite im Juni 2019: Über 145.000 Wahlberechtigte (56% der abgegebenen Stimmen), von Osterholz über Huchting, Gröpelingen und Walle bis Blumenthal haben im Volksentscheid vom 26. Mai 2019 verbindlich entschieden, dass das Gelände der ehemaligen Galopprennbahn/Golfplatz für Erholung, Freizeit, Sport und Kultur genutzt wird. Weserkurier dazu: "Allerdings hat dieses Votum inzwischen keine rechtliche Bindewirkung mehr." man beachte im folgenden Zitat aus dem Weserkurier vom 04.02.2026 die Wortwahl "schimpfte" für ein hochberechtigtes demokratisches Anliegen: Der "Versuch, das Bürgervotum von 2019 zu kippen, sei "unsportlich und unanständig", schimpfte Andreas Sponbiel, der mit seiner Bürgerinitiative den Volksentscheid ins Rollen gebracht hatte."
Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung hat entschieden, dass auf dem ehemaligen Rennbahngelände keine - wie in anderen Neubaugebieten vielfach erlebt und in den Ursprungsplanungen des Wirtschaftressorts nachlesbar - hochpreisigen Eigenheime, erstellt von Rendite getriebenen Investoren, entstehen.
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(Von Manfred Steglich) Während bezahlbarer Wohnraum fehlt und immer mehr Menschen in Armut leben, ist Bremen bereit für das größte Fest seit Jahren [Weserreport 1. Febr.]. 7,5 Millionen Euro für drei Tage Einheit. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Bürgermeister Bovenschulte ist bereits in Partylaune. 300.000 bis 400.000 Gäste, Blaulicht-Meilen, Verfassungsorgane, Gottesdienst, Bundespräsident, Kanzler – und mit Sicherheit auch die Bundeswehr. Bremen präsentiert sich als das, was es sein will: gastfreundlich, weltoffen und sicherheitspolitisch aufgerüstet.
Kein Wort darüber, dass die deutsche Einheit ohne einen Schuss möglich war. Kein Wort über die Rolle der sowjetischen Seite, die den Mauerfall politisch ermöglicht hat. Kein Wort über die Enteignung des DDR-Volksvermögens, die Abwicklung ganzer Industrien, die sozialen Brüche, die bis heute nachwirken. Geschichte wird gefeiert, solange sie ins Bühnenbild passt.
Dafür glänzt Bremen als „Space-City Nummer eins“. Hyperschallflugzeuge, Militärsatelliten, Logistikknoten Bremerhaven – wer Kultur kürzt, kann wenigstens Raumfahrt. Wer offene Kinder- und Jugendarbeit ausdünnt, braucht schließlich Platz für Partys.
Die Botschaft ist klar: Für Schulen fehlt das Geld, für Theater wird gespart, für Soziales gilt Haushaltsdisziplin. Für Militär, Sicherheit und staatliche Selbstdarstellung stehen Mittel bereit. Einheit kostet – vor allem sozial.
Am Ende bleibt vor allem eines sichtbar: Während Armut verwaltet und soziale Brüche vertagt werden, feiert sich der Staat selbst. Einheit wird inszeniert, Sicherheit demonstriert, Stärke ausgestellt. Dass viele von dieser Einheit längst abgehängt sind, stört das Programm nicht. Hauptsache, die Kulisse stimmt.
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